Schriesheim „Emichbach“

Ausgangslage:
Auf diesem Grundstücksteil befand sich ein stark verwilderter und vermüllter Garten mit Nadelgehölzen, Ziergehölzen sowie meist abgestorbene Obstbäume. Die Trockenmauer zwischen den beiden Terrassen war kaum erkennbar.

Entwicklungsziel:
Das Grundstück bildet zusammen mit den talunterhalb Nachbargrundstücken einen Maßnahmenbereich, in dem die Entwicklung einer offenen Hangzone mit Wiesenbewuchs und Streuobst angestrebt wird. Ziel war es, das Landschaftsbild durch Räumung des nicht heimischen Bewuchses, der Einzäunung und einer verfallenen Hütte sowie Wiederaufnahme der Pflege aufzuwerten und von Schriesheim kommend den Blick in die freie Landschaft wiederherzustellen. Auch für die Entwicklung von artenreichen Wiesenbeständen mit Streuobst auf den Nachbargrundstücke ist die Wegnahme der Verschattung durch den hier zuvor vorhandenen hohen Nadelbaumriegel wichtig.

Umsetzung:
Die oben beschriebenen Maßnahmen wurden im Februar 2024 durchgeführt. Dabei wurde ein vorhandener Kirschbaum von konkurrierendem Bewuchs freigestellt, so dass er sich optimal entfalten kann. Einzelne weitere Obstbäume wurden vorerst belassen, auch wenn ihnen nur geringe Überlebenschancen eingeräumt werden. In die Neugestaltung wurden einzelne wild aufgekommene Kirschpflaumen als Wildobst integriert. Die Fläche wurde mit Wiesensaatgut aus der Region eingesät, um die Entstehung der Wiese zu fördern.

Finanzierung:
Stadt Schriesheim

Partner der Umsetzung:
Fridolin Scharm, Schriesheim (GaLaBau-Betrieb)
Jens Klemm, Laudenbach (Pflege 2025)