Götterbaum Merkmale

Merkmale des Götterbaums (erstellt mit KI)

Wichtig ist, Sicherheit zu erlangen, dass man es mit einem Götterbaum zu tun hat und nicht irrtümlich ähnlich aussehende schutzwürdige Bäume beseitigt. Zu den Unterscheidungsmerkmalen können Sie sich beispielsweise hier informieren. 

Der Götterbaum (Ailanthus altissima) wird am häufigsten mit dem Essigbaum (Rhus typhina), der Esche (Fraxinus excelsior) oder dem Walnussbaum (Juglans regia) verwechselt. Die Unterscheidung ist jedoch wichtig, da der Götterbaum eine invasive Art ist. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale:
  • Geruch: Wenn Sie an den Blättern oder Zweigen des Götterbaums reiben, verströmt er einen intensiven, unangenehmen Geruch (oft beschrieben als ranzige Erdnuss oder muffig). Die Verwechslungskandidaten riechen neutral oder würzig.
  • Blattränder: Die gefiederten Blätter des Götterbaums sind glatt und haben nur am untersten Ansatz ein bis zwei winzige Zähne (Drüsen). – Essigbaum: Ränder der einzelnen Fiederblättchen sind deutlich gesägt/gezähnt – Esche: ebenfalls gesägt – Walnuss: Blattrand meist glatt, riecht beim Zerreiben aber stark aromatisch-nussig
  • Blüten und Früchte (Spätsommer): Der Götterbaum bildet hängende, grünliche bis rötliche Flügelnüsse. Der Essigbaum hingegen trägt auffällige, dunkelrote, samtige und aufrecht stehende Fruchtkolben
  • Knospen und Blattnarben: Die Blattnarben (die Stellen, an denen im Winter die Blätter abfallen) sind beim Götterbaum herzförmig und die Knospen sitzen genau darüber. Beim Essigbaum umschließt die Blattnarbe die Knospe fast vollständig 

Es gibt männliche und weibliche Pflanzen sowie zwittrige Pflanzen mit männlichen und weiblichen Blüten. Aus weiblichen Blüten bilden sich ab August die Flügelnüsse. Nur anhand der Fruchtbildung kann man weibliche und zwittrige Pflanzen von männlichen Pflanzen unterscheiden. Jungbäume lassen sich optisch nicht unterscheiden. 

Merkmale des Götterbaums im Bild
Unterscheidung Götterbaum-Essigbaum im Bild