Ausgangslage:
In diesem Gebietsausschnitt war unterhalb des Blütenwegs die Nutzung der Grundstücke mit einer Ausnahme schon vor langer Zeit aufgegeben worden. Dementsprechend verwildert waren die Flächen. Der Maßnahmenbereich umfasst etwa 1 Hektar und erstreckt sich auch in weiter unterhalb gelegene, brachgefallene Grundstücke bis zum Anschluss an die nächsten noch genutzten Flächen, die vom Blütenweg nicht zu sehen sind.
Entwicklungsziel:
Das Ziel ist, den Blütenweg in diesem Abschnitt wieder zu einem Weg mit schönen Ausblicken entwickeln und auch weiter hangabwärts die sichtbare Kulisse des Bergstraßenhangs zu fördern. Gleichzeitig dient die Maßnahme der Förderung des Biotopverbunds zwischen artenreichen Wiesen und Obstgrundstücken hangunterhalb und hangoberhalb sowie den Landschaftspflegeflächen im Eichbachtal.
Umsetzung:
Die Maßnahme ist sehr umfangreich und wird daher in Teilschritten umgesetzt. In einem ersten Schritt wurde 2022 ein Teil der Flächen entbuscht und gemäht und anschließend mit Ziegen oder Schafen beweidet. Weitere Flächen werden ab dem kommenden Herbst entsprechend gepflegt.
Der gesamte Bereich war in privater Hand. Einige Grundstücke wurden von der Stiftung Naturschutz erworben, die das Landschaftspflegeprojekt unterstützt. Die Abstimmung solcher Maßnahmen ist aufgrund der Kleinteiligkeit der Flurstücke und der großen Zahl der Eigentümer sehr aufwändig. Nicht immer gelingt es, dass alle Eigentümer gleich an einem Strang ziehen und die Maßnahme unterstützen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Zurückhaltung oft aufgegeben wird, wenn die Maßnahme eine Weile läuft und sich die Erfolge einstellen.
Finanzierung:
Verein Blühende Bergstraße
Naturschutzverwaltung (Fördermittel)
Stiftung Naturschutz (Grunderwerb)
Partner der Umsetzung:
Martin Wäldele, Ilvesheim (Schafbeweidung)
Jens Klemm, Laudenbach (Erstpflege, Ziegenbeweidung)
Stadtgestalterei Hemsbach und Aktionsgruppe Sulzbach des Vereins Blühende Bergstraße (Arbeitseinsatz Wiesenmahd)